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Gesundheit – Schadstoffe werden reduziert

Die Wasserwerke sorgen für die Qualität des Wassers bis zum Hausübergabepunkt. Ab der Wasseruhr ist dann der Hauseigentümer für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich. Dabei kann sich die Qualität bis zur endgültigen Entnahme am Wasserhahn durch die verschiedenen Materialien der Hauswasserleitungen zum Teil erheblich verändern.
Die Anreicherung von Stoffen in den Hausleitungen ist von der „Standzeit“ im Rohrleitungssystem abhängig, z.B. wenn über Nacht oder während des Urlaubs kein Wasser entnommen wird. Außerdem wirken sich erhöhte Temperaturen, niedrige Fließgeschwindigkeiten und geringe Rohrdurchmesser aus.

D.h. Wasser aus der Wasserleitung muss nicht unbedingt den Werten des Trinkwassers entsprechen, dass ursprünglich vom Wasserwerk geliefert wird!

Sogar gesundheitsschädliche Schwermetalle im Trinkwasser sind je nach Material der Trinkwasserleitungen und deren Verbindungsstücken in den Haushalten möglich.

Aqua Select Plus® Wasserfilter reduzieren:
- Blei
- Kupfer
- Cadmium
- Kalk
- Chlor
- organische Verunreinigungen, wie z.B. Pestizide und PCBs

Problemfeld Hauswasserleitungen
Kupferrohre

In ca. 60 % aller Häuser in Deutschland findet man Kupferinstallationen. Kupfer galt wegen der leichten Möglichkeit der Verarbeitung und der vermeintlichen Unschädlichkeit lange als idealer Werkstoff. Der tägliche Mindestbedarf an Kupfer für einen Erwachsenen liegt bei ca. 20 – 40 µg, für Säuglinge bei ca. 50 µg je Kilogramm Körpergewicht.

Reich an Kupfer sind Innereien, Fische, Schalentiere, Nüsse, Kakao und viele grüne Gemüsearten.

Besonders weiches, kalkarmes Wasser greift Kupfer- und Metallrohre an. Dadurch korrodieren Kupferleitungen und es können hohe Kupferkonzentrationen auftreten. Dazu tragen auch bei der Verlegung stark verformte Kupferleitungen bei. Bei neu verlegten Kupferleitungen ist der Kupfergehalt erhöht, bis sich nach ca. einem Jahr eine Deckschicht an den Rohr-Innenwandungen als Schutzschicht bildet. In Regionen, in denen der ph-Wert des Wassers unter 7,0 liegt, dürfen keine Kupferrohre mehr eingebaut werden.

Bei erwachsenen Menschen wird eine zu hohe Menge an Kupfer über die Galle ausgeschieden. Empfindliche Personen können auf erhöhte Gehalte an Kupfer im Trinkwasser mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Reizungen des Magen-Darm-Traktes reagieren. Bei Säuglingen und Kleinkindern dagegen speichert die Leber dieses Schwermetall. Lebervergiftungen können auftreten.


Trinkwasserleitungen aus Blei

Dass Installateure über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg gern Bleirohre verlegt haben, liegt an den guten Verarbeitungseigenschaften. Toxikologischen Bedenken wurde nur wenig Beachtung geschenkt. Dabei hatte schon Hippokrates im Jahr 460 vor Christi vor Bleivergiftungen gewarnt. (Quelle: www.stiftung-warentest.de/Umweltkarte:Schwermetalle im Trinkwasser Test 06/2001).

Bis ca. 1973 wurden Bleirohre als Trinkwasserleitungen eingesetzt. Häufig wurden auch gemischte Materialien eingesetzt. Seit dem 01.12.2003 gilt gemäß Trinkwasserverordnung der neue Grenzwert von 25 Mikrogramm Blei pro Liter Trinkwasser. Ab 01.01.2013 darf Trinkwasser höchstens 10 Mikrogramm Blei pro Liter enthalten. Bei Überschreitung dieser Grenzwerte müssen Hauseigentümer Bleileitungen gegen Trinkwasserleitungen aus geeigneten Materialien ersetzen.

Wie erkennt man Bleirohre?

Gegenüber anderen Werkstoffen ist Blei weich und lässt sich mit einem scharfen Gegenstand gut einritzen. Diese Stelle schimmert dann silberfarben.

Blei wird besonders stark bei weichem, saurem Wasser mit einem hohen Sauerstoffgehalt gelöst. In älteren Rohren kann sich durch Korrosion eine „Schutzschicht“ bilden.

Das vom menschlichen Organismus nicht benötigte Schwermetall Blei kann die Gesundheit erheblich gefährden.

Blei kann sich bei Erwachsenen in den Knochen einlagern. Während einer Schwangerschaft kann es über das Blut an das ungeborene Kind abgegeben werden. Durch Blei wird die Funktionstüchtigkeit des zentralen Nervensystems gestört bzw. kann sich bei Föten, Säuglingen und Kleinkindern dieses nicht ungestört entwickeln. Es fehlt die bei Erwachsenen vorhandene Blut-Hirn-Schranke. Blei stört die Bildung des roten Blutfarbstoffes und steht in Verdacht, biochemisch ähnliche Substanzen zu stören.

Besonders Kinder sind gefährdet. Sie zeigen oft Intelligenz-, Lern- und Konzentrationsstörungen. Blei macht sozusagen „dumm“. Auch die Immunabwehr wird durch Bleivergiftungen beeinträchtigt und es kommt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Bereits im Mikrogrammbereich wirkt Blei als chronisches Gift und steht im Verdacht, Krebs verursachen zu können. Eine besondere Gefahr ist die „schleichende Belastung“ durch regelmäßige Aufnahmen kleiner Bleimengen.


Verzinkte Eisenrohre als Trinkwasserleitung

Das Material wird meist erst „sichtbar“, wenn das Wasser einige Tage in der Leitung gestanden hat. Es sieht dann trüb aus und hat eine rostrote Farbe.

Eisen löst sich aber erst dann im Wasser, wenn die Zinkschicht im Inneren des Rohres beschädigt ist. In geringen Spuren ist Eisen für den Menschen lebenswichtig. Das Problem ist, dass besonders bei älteren Rohren aus der Zinkschicht gesundheitsschädliche Stoffe wie z.B. das Schwermetall Cadmium gelöst werden kann. Cadmium reichert sich in Leber und Nierenrinde an und kann zu Nierenversagen führen.

Weitere mögliche Inhaltsstoffe sind Bor:

Die Trinkwasserverordnung regelt auch die Grenzwerte für Bor.

Bor ist für den Menschen nur in hohen Dosen giftig. Pflanzen wie Weiden oder Obstbäume reagieren zum Teil sehr empfindlich auf Bor. Eine erhöhte Bor-Konzentration ist meistens der Hinweis auf häusliche Abwässer mit viel Waschmittel.


Zink

Die Trinkwasserverordnung enthält keine Angaben zu Zink. Es wird lediglich ein Richtwert angegeben.

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement für den menschlichen Organismus, muss aber über die Nahrungsaufnahme aufgenommen werden. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt etwa 0,2 mg/kg Körpergewicht. Bei Kindern liegt der Tagesbedarf sogar 5mal höher. Nur bei Aufnahmen größerer Mengen (150-facher Tagesbedarf) können gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten. Ist der Zinkgehalt aus verzinkten Eisenrohren in normaler Konzentration vorhanden, kann das Wasser bedenkenlos genossen werden.


Chlor

Außerhalb Deutschlands wird dem Leitungswasser - um bakterielle Verunreinigungen des Leitungswassers zu vermeiden - häufig Chlor zugesetzt. Aqua Select Plus® Wasserfilter reduzieren den Chlorgehalt im Wasser und sind somit auch nützliche Begleiter auf Reisen.

In Deutschland können Wasserversorgungsunternehmen dem Trinkwasser aus Sicherheitsgründen Chlor in Form von Chlorgas oder Natriumhypochlorit zusetzen. Damit werden krankheitserregende Keime abgetötet. Nach der geltenden Trinkwasserverordnung von 2003 darf der Maxumalwert von 0,05 Milligramm Chlor pro Liter Trinkwasser dabei nicht überschritten werden. Das jeweils zuständige Gesundheitsamt muss für die Chlorung eine Genehmigung erteilen.

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Wasserfilter-Aqua-Fun für den Schreibtisch